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Return on Investment

Zuletzt aktualisiert: 06.08.2026

Der Return on Investment (ROI) misst, wie viel Gewinn eine Investition erzeugt, gemessen an dem, was sie gekostet hat. Du berechnest ihn, indem du den Nettozugewinn durch den investierten Betrag teilst und dann mit 100 multiplizierst, um einen Prozentsatz zu bekommen. Ein positiver ROI heißt, die Investition hat mehr eingebracht, als du hineingesteckt hast.

Du wirst den ROI an zwei Stellen benutzen. Erstens, wenn du Möglichkeiten vergleichst: Eine Maschine für 5.000 € und eine Werbekampagne für 5.000 € konkurrieren um dasselbe Geld. Zweitens, wenn ein Kreditgeber oder Investor fragt, was sein Geld kauft. Ein generierter Businessplan nennt den erwarteten ROI im Finanzteil genau aus diesem Grund.

Ein Beispiel. Du gibst 4.000 € für eine Website aus. Über zwölf Monate bringt sie 80 zusätzliche Bestellungen mit je 95 € Gewinn, also 7.600 € Gewinn. Der Nettozugewinn beträgt 7.600 € minus 4.000 €, also 3.600 €. Der ROI ist 3.600 € geteilt durch 4.000 €, also 90 Prozent über ein Jahr.

Drei Fehler kommen oft vor. Erstens nehmen Gründer den Umsatz statt des Gewinns. Hätten diese 80 Bestellungen 7.600 € Umsatz gebracht und die Ware 5.000 € gekostet, wäre der echte Zugewinn negativ. Zweitens lassen sie den Zeitraum weg. 90 Prozent in einem Jahr und 90 Prozent in fünf Jahren sind sehr verschiedene Ergebnisse, nenne also immer den Zeitraum. Drittens vergessen sie ihre eigene Arbeit. Hast du 60 Stunden mit dem Bau dieser Website verbracht, haben diese Stunden einen Wert, auch wenn kein Geld dein Konto verlassen hat.

Der ROI eignet sich gut für eine einzelne, abgrenzbare Entscheidung. Er eignet sich schlecht für Ausgaben, die du nicht isolieren kannst, etwa Markenbekanntheit oder deine eigene Weiterbildung.

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